ILS 33: 10.3 Prozent Südlandungen im Jahr 2017

16.01.2018   EAP Betrieb

Im ganzen Kalenderjahr 2017 erfolgten am EuroAirport 10.3 Prozent aller Instrumentenanflüge von Süden (ILS 33) her, gegenüber 5.9 Prozent im Vorjahr.

In Zahlen: Von insgesamt 39‘630 IFR-Anflügen (Vorjahr 38‘959) erfolgten 4‘092 (Vorjahr 2‘293) von Süden her auf die Piste 33.
89,5 Prozent bzw. 35‘465 der IFR-Landungen (gegenüber 93,9 Prozent bzw. 36‘580 Landungen im Vorjahr) erfolgten von Norden her auf der Hauptpiste 15. Die restlichen IFR-Landungen wurden über die Ost-West-Piste abgewickelt.

2017 lagen die Quoten der Südlandungen in fast allen Monaten über dem langjährigen Mittel. Verantwortlich dafür dürften vorwiegend die unüblich häufigen Nordwind-Wetterlagen sein.

Die Modalitäten zur Benutzung der Piste 33 für IFR-Landungen werden in einem Abkommen festgelegt, das am 10. Februar 2006 zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) unterzeichnet wurde. Das Abkommen legt fest, dass die Piste 15 als Hauptlandepiste benützt wird und dass die Piste 33 in der Regel nur benützt werden soll, wenn die Rückenwindkomponente 5 Knoten übersteigt.

Da der Anteil der Südlandungen den Wert von 10 Prozent überschritt, werden das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) eine gemeinsame Analyse dieses Ergebnisses durchführen. Danach werden sie Massnahmen treffen, um die prozentuale Nutzung der Piste 33 wieder unter die 10 Prozent-Marke zu bringen.