Obwohl die Existenz dieser Ilyushin Il-62M allgemein bekannt war, hat wohl kaum jemand gehofft, geschweige denn erwartet, die elegante Maschine am EuroAirport sehen zu können.
Wie bei der britischen Vickers VC-10 sind die vier Triebwerke der Ilyushin Il-62 an Auslegern am Heck aufgehängt. Dies ermöglicht einen aerodynamisch «sauberen» Flügel und reduziert die Vibrationen und den Lärm in der Kabine.
Diese Detailaufnahme des Hecks zeigt auch das im Stand ausgefahrene Stützfahrwerk, das ein Abkippen des durch die Triebwerke recht schweren Hecks verhindert.
Die Ilyushin Il-62M hat vier Triebwerke des Typs Solovjev D-30-KU mit je 11'000 kp Schub. Hier gut sichtbar, verfügt nur das jeweils äussere Triebwerk über eine Vorrichtung zur Schubumkehr.
Im Vergleich zu modernen Flugzeugtypen verfügt die Ilyushin Il-62M über eine sehr hohes Leitwerk und vier Triebwerke am Heck. Eine ähnliche Anordnung war nur bei der Vickers VC-10 und beim Lockheed JetStar zu sehen.
Das Cockpit der Ilyushin Il-62M zeigt noch den ganzen Charme der 1960er und 1970er Jahre, in denen alle Verkehrsflugzeuge über solche «Uhrenläden» verfügten.
So schön sieht es auch im Januar 2020 in einem weissrussischen «Uhrenladen» aus. Es handelt sich um das Cockpit der Ilyushin Il-62M EW-450TR der Rada Airlines.
Der Laderaum der Ilyushin Il-62M der Rada Airlines ist lang, aber nicht sehr hoch. Auf diesem Flug bleibt er allerdings fast leer, denn die Hilfslieferung für Syrien nimmt nur wenig Platz ein.