Das Sternenfeld heute. Seit 1960 ist auf dem ehemaligen Flughafengelände ein grosses Wohn- und Industriegebiet entstanden. Der Pfeil zeigt auf den Standort des früheren Abfertigungsgebäudes.
In der Sommersaison 1932 flog Imperial Airways zwei- bis dreimal wöchentlich ab London-Croydon via Sternenfeld nach Dübendorf. Neunzig Jahre später ist nun wieder eine - wenn auch144 Mal kleinere - Handley Page HP.42 Heracles in Birsfelden «gelandet».
Werner Soltermann (l.) und Christian Brechbühl (Mitte) übergeben den massstabgerechten Handley Page HP.42 Heracles vor dem Birsfelder Museum an die Archivarin Andrea Scalone.
Das annähernd echt wirkenden Flugzeug ist in Wirklichkei ein Modellbausatz aus den 1960er Jahren im Massstab 1:144! Hier befindet es sich bereits im Birsfelder Museum.
Das Kraftwerk Birsfelden und die Schleuse für die Rheinschifffahrt sind anfangs 1952 noch im Bau. Im Hintergrund (Pfeil) sind Gebäude des früheren Flugplatzes Basel-Sternenfeld zu sehen.
Zum Abschluss des letzten Grossflugtages auf dem Sternenfeld startet der Freiballon «Mungg» ein
letztes Mal vom Flugplatz Basel-Sternenfeld. In wenigen Stunden ist der Flugplatz Geschichte.
Diese mysteriöse Junkers Ju 86 in Tarnbemalung, jedoch zivil als D-AOBR immatrikuliert, soll im Jahr 1943 Wehrwirtschaftsführer Heinrich Koppenberg zu einer Besprechung bei einem in Basel ansässigen Finanzinstitut geflogen haben.
Am grossen internationalen Flugmeeting an Pfingsten 1937 auf dem Birsfelder Sternenfeld beteiligen sich eindrücklich viele Flugzeuge, auch aus den Nachbarländern Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien.
Gleich drei Caproni Ca.390 Ghilbi, registriert als I-DOBA, I-DOBB und I-DOBC, sind 1937 am Flugmeeting auf dem Flugplatz Sternenfeld in Birsfelden zu Gast, eine echte Sensation!
Der Flugplatz Basel-Sternenfeld ist Geschichte. Das Stationsgebäude mit seinem Restaurant bleibt aber noch bis Ende der 1950er-Jahre bestehen und wird zu einem beliebten Treffpunkt für Geschäftsanlässe und Familienfeiern.