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Ein einmaliger Besuch in Basel-Mulhouse! Der Blackburn Beverley C.1 XL132 ist für einen Hilfsflug in das von einem schweren Erdbeben zerstörte Agadir in Basel-Mulhouse eingetroffen und wird nach dem Beladen betankt.

Die Blackburn Beverley wird nicht als Schönheit in die Luftfahrtgeschichte eingehen. Ihre Seltenheit in unserer Region rechtfertigt aber, eine kleine Bilderserie dieses Besuchs zu zeigen.

Nur ein einziges Mal ist eine Blackburn Beverley am Flugplatz Basel-Mulhouse zu sehen. Die XL132 der Royal Air Force wird im Auftrag der französischen Regierung auf einem Hilfsflug in das durch ein Erbeben zerstörte Agadir eingesetzt.

1960 gibt es bereits Farbdias von Flugzeug-Spottern (die damals aber noch nicht so genannt wurden). Peter Frei hat die Blackburn Beverley beim Wegrollen zum Start nach Agadir aufnehmen können.

Ein Blackburn Beverley C.1 der Royal Air Force rollt an einer Lockheed Constellation der Air France vorbei zum Start. Man beachte die grosse Höhe der Beverley, die nur seitwärts und mit abgesenktem Heck in britische Norm-Militärhangars passt.

Vor dem Rückflug nach England werden an der Douglas DC-3C (C-47B) G-AMSX Wartungsarbeiten durchgeführt. Die in der Grafschaft Derbyshire beheimatete Derby Airways setzt weiterhin auf ihre bewährten Douglas DC-3.

Mehrmals pro Woche sind die Avro York der TMA Trans Mediterranean Airways in Basel-Mulhouse anzutreffen. Oft besteht ihre Fracht aus frischen Schafsdärmen aus dem Iran und Libanon.

Die Schweizerische Nationalbank hat British Commonwealth & Shipping und ihre Bristol Britannia 300 G-APNA mit einen Geldtransport beauftragt, unter noch kaum wahrnehmbaren Sicherheitsvorkehrungen.

Ein äusserst wertvoller Einsatz: Die Britannia hatte eine Ladung Gold für die Schweizer Nationalbank an Bord.

Der dichte Nebel lässt keine Landungen in Zürich zu, so dass die «Super Connie» der Qantas auf dem linienmässigen Frachtkurs der BOAC den Zwischenstopp in Basel-Mulhouse einlegen muss.

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