Wegen Nebels in Zürch bringt DDL Det Danske Luftfartsselskab mit der OY-DLA wohl zum ersten Mal eine ihrer Vickers Viking auf den Flugplatz Basel-Mulhouse. Der Flug kam aus Kopenhagen und Frankfurt.
Noch immer findet die Passagierabfertigung in den Holzbaracken aus dem Jahr 1946 statt. Ein erstes Stück betonierter Tarmac ergänzt aber bereits das mit Metall-Lochblechen gebaute Vorfeld aus den Anfangszeiten.
Noch ist der Flughafen nur über französische Strassen erreichbar, und doch hat sich bereits ein regelmässiger Flugverkehr eingestellt, betrieben von Swissair, KLM, Sabena, Airwork, Aérotec und anderen.
Eine Douglas DC-4 der Swissair rollt mit vier laufenden Triebwerken vom Standplatz weg zum Start. Der Fotograf hat sich für die Aufnahme unter eine DC-4 der KLM Royal Dutch Airlines gestellt.
Arnold von Rohr wird in der Grunau Baby festgezurrt und wird dann bereit sein zum Autowindenstart. Die Segelfluggruppe Basel nutzt dieses Flugzeug schon seit der Vorkriegszeit.
Die Spalinger S-22 HB-337 wird flugbereit gemacht. Erkennbar an ihrem typischen, geschwungenen Flügel, ist sie eine der modernsten Segelflugzeuge dieser Zeit.
Mit der Cessna Bobcat HB-CAL will Air Gondrand ab dem Flugfeld von Witterswil Fracht zu den transatlantischen Flügen von Pan American World Airways anliefern. Air Gondrand erfindet damit bereits 1947 quasi die späteren Express-Frachtdienste.
Bescheiden ist der Luftverkehr im Jahr 1948 in «Blotze» (frz. Gemeinde Blotzheim, auf deren Boden der Flugplatz Basel-Mulhouse gebaut wurde). Die Swissair fliegt jedoch mehrmals wöchentlich mit Douglas DC-3 nach Zürich und London.