Henri René Haenggi (vordere Reihe 5. v.l.) am Primarschulausflug «Thierstein Schulhaus, Gundeldingen, Basel», am 28.3.1949, mit Swissair DC-3 und Swissair Besatzung. (Fotograf: O.P. Schwarz, Basel. Sammlung Fernand F.Haenggi. Herzlichen Dank!)
Noch ist der Flughafen nur über französische Strassen erreichbar, und doch hat sich bereits ein regelmässiger Flugverkehr eingestellt, betrieben von Swissair, KLM, Sabena, Airwork, Aérotec und anderen.
Es braucht beinahe Ortskenntnis, um die aus Lochblechen gebaute erste Piste des Flughafens Basel-Mulhouse zu entdecken. Noch hat die Landwirtschaft nahezu das ganze Tal in fester Hand.
Diese Postkarte des «Aérodrome à Blotzheim» wurde am 24. September 1954 in Bourgfelden abgestempelt und nach Schüpfheim im Kanton Luzern verschickt. Die Motive stammen aus den Jahren bis 1949.
Dieses Luftbild zeigt die weitere Entwicklung der «Barackensiedlung» am Flughafen. Links im Bild ist die erste betonierte Vorfeldfläche zu sehen, vor den Hangars, die vom Birsfelder Sternenfeld hierher versetzt wurden.
Herausvergrössert aus der Postkarte von (vermutlich) 1949: Air France setzt auf einer nur kurz durchgeführten Verbindung ab Paris-Le Bourget über «Blotze» nach Wien und zurück ihre viermotorgen SNCASE SE.161 Languedoc ein.
Eine von Photo Maag in Saint-Louis für das «Aérodrome à Blotzheim» produzierte Postkarte von 1949 zeigt eine SNCASE SE.161 Languedoc der Air France, die sich mit laufenden Motoren für den nächsten Flug bereit macht.
In den Jahren 1949 und 1950 ist die algerische Aérotec mit ihren Douglas DC-3 auch auf der Strecke Algier - Basel-Mulhouse - Strasbourg aktiv, heute mit der F-BEIK, die auch als Frachter zum Einsatz kommt.
Die allererste Connie in Basel-Mulhouse ist eine Ausweichlandung von Genève, das zu dieser Zeit über den einzigen interkontinentalen Flughafen in der Schweiz verfügt.