Es zieht auch die Skandinavier in den warmen Süden. Die Curtiss C-46 SE-CFA, eigentlich eine CW-20-T, wird bei der Zwischenlandung in Basel-Mulhouse für den Weiterflug aufgetankt.
Mit diesem Inserat in den «Basler Nachrichten» vom 24. März 1958 sucht Dr. Alfred Erhart Kapital für seine Fluggesellschaft Swiss Universal Air Charter (SUAC). Ein weiteres Stück Geschichte des Luftverkehrs in der Region Basel!
Dieses Modellbild zeigt die Tarmac-Seite des geplanten neuen Flughofs. Das Bild stammt aus dem regierungsrätlichen Ratschlag 5410 vom 20. Februar 1958. Dieses Projekt wird in der Referendums-Abstimmung am 26. Juni 1960 vom Volk abgelehnt.
Das Modellbild des Projekts von 1958 zeigt die Landseite des geplanten und 1960 durchs Volk abgelehnten neuen Flughofs. Wer die Entwicklung des Flughafens kennt, findet einige Elemente, die später verwirklicht wurden.
Der Kreditantrag von 1958 zum Ausbau des Flughafens Basel-Mulhouse umfasst u.a. auch eine erste Verlängerung der Piste um 630 Meter, mit der Option einer späteren Verlängerung um weitere 700 Meter.
Das Aufkommen der Passagierjets drängt zuverlässige und relativ neue Maschinen aus dem Geschäft. Sie ermöglichen einen ersten Luftfracht-Boom auf der Transatlantik-Strecke.
Swissair expandiert, und dies vor allem auf der Langstrecke. Die USA, Südamerika und Asien sind mit wenig Zwischenlandungen erreichbar geworden und der Komfort hat sich deutlich verbessert.
Mit einem täglichen Flug verbindet Finnair im Sommer 1958 Basel-Mulhouse mit Skandinavien und via Helsinki mit Moskau. Zwischengelandet wird auch in Frankfurt. Finnair hat aber zwischen Frankfurt und Basel keine Verkehrsrechte, und darum erscheint diese Strecke nicht im Basler Flugplan.